DB0LJ-1: Funkruf-Server

Aktuelle Information:

Hallo liebe Funkruffreunde rund um DB0MYK

Die Software des Funkruf-Masters läuft bei DB0LJ leider nicht sonderlich stabil.
Das Ganze ist schon seit Jahren so, viele kennen es, ab und an muss das Ganze dann mal wieder resettet werden sonst gehen keine Rufe mehr raus.
Die Verlinkung der Master untereinander ist mehr als dürftig, der eine Master seit Monaten weg, ein anderer so weit weg im Netz, dass er meist nicht erreichbar ist und ein dritter hat den Autorouter seit Monaten deaktiviert, was die Konfiguration in einer solch wackeligen Umgebung erschwert.
Die letzte Software-Version ist nun nicht nur instabil, sie fängt auch irgendwann an so viel CPU-Zeit zu fressen, dass andere Prozesse nicht mehr sauber funktionieren, der APRS-Server kommt mit seiner Daten-reichen Linkverbindung nach USA nicht mehr zu Recht, der Newsserver reagiert nicht mehr usw..
Kurzum, nachdem diese wackelige und auch nach Jahren noch immer recht fehleranfällige Software erheblich mehr Kontrolle braucht als alles andere was hier bei DB0LJ in Betrieb ist, werde ich den Funkruf nun abschalten bis etwas neues, zuverlässigeres verfügbar ist.

Wir hatten diesen Entschluss schon im letzten Jahr einmal gefällt, als wir bei DB0MYK keinen Platz für die Antenne mehr hatten und das dann doch gelöst bekommen, aber in Sachen Software sehe ich momentan keine kurzfristige Lösung.
Die Software, derzeit Beta-Version 0.99pi, die nie aus dem Betastatus rauskommen wird, hat allein diese Woche schon wieder 2 mal total festgehangen und den Server lahmgelegt. Sie ist aus meiner Sicht für einen unbeaufsichtigten, zuverlässigen Server-Betrieb nicht geeignet und ich kann sie in den nächsten Tagen und Wochen nicht beaufsichtigen, habe auch nach den Jahren keine Lust mehr dazu.
Wenn sie nur sich selbst lahmlegen würde, wäre es vertretbar, sie legt aber auch andere, sonst über Monate absolut zuverlässig arbeitende Dienste komplett mit lahm.

Es tut mit leid um die letzten verbliebenen Funkruf-Freunde, werft die Skyper nicht all zu weit weg, vielleicht kommt bald doch noch mal was neues, die Autoren der Software haben etwas in der Richtung angedeutet, es ist aber momentan noch nicht spruchreif und nichts Alternataves verfügbar.

Wenn am kommenden Wochenende der Link zu DB0MYK wegen der angekündigten Dacherneuerung bei DB0LJ vorübergehend abgeschaltet wird und damit die
Anbindung des Senders bei DB0MYK sowieso wegfällt, die Spools sich wieder bis zum Überlauf füllen, wird der Funkrufmaster DB0LJ-1 ausser Betrieb gehen und mit dieser Software auch nicht wiederkommen.

73 de

Hans-Jürgen, DL5DI

SysOp @DB0LJ, DB0MYK, DA5UDI



 
Standort: Kruft (JO30QJ) nr. Andernach/Rhein, ca. 20km westlich Koblenz
angeschl. Sender:  DB0MYK
Frequenz: 439,9875 MHz
Standort:  Gänsehals (JO30OJ) nr. Laacher See

! ! ! Testbetrieb ! ! !

derzeit aktiv:


Hier ein paar Erklärungen zur Bedienung:

Funkruf per Mail

Bei DB0LJ besteht die Moeglichkeit per Mail Funkrufe abzusetzen und per Forwarding ueber das Netz zu verbreiten.
Die Adresse ist funkruf@db0lj.ampr.org oder pager@db0lj.ampr.org
Im Titel muss zuerst das Call des Empfaengers stehen, danach der Text, getrennt durch ein Leerzeichen oder einen Doppelpunkt.
Der Text darf insgesamt etwa 70 Zeichen lang sein, der Server setzt einen kurzen Header davor.
Der Inhalt der Mail ist egal, er wird ignoriert.
!!! DER USERNAME IM ABSENDER DER MAIL MUSS EIN GÜLTIGES RUFZEICHEN SEIN !!!

(Beispiele für gültige Absenderadressen: dl5di@darc.de / dl5di@gmx.de, nicht gültig:  hugo@domain.org)


Funkruf per APRS

Bei DB0LJ besteht die Möglichkeit Funkrufe per APRS zu erzeugen, so kann man z.B. unterwegs mit Mobilgeräten wie dem TMD700 oder dem Handfunkgerät THD7 Funkrufe auf Ham-Pager verschicken. Dazu adressiert man eine APRS-Message an den APRS-Message-Server bei DB0LJ unter der Adresse für Funkrufe DB0LJ-1 und setzt in den Titel als erstes das Empfängerrufzeichen der Mail, egal ob mit oder ohne ZielBBS.
Die Schreibweise (Kleinschrift/Grossschrift) spielt keine Rolle.

Danach folgt durch ein Leerzeichen/Space oder Doppelpunkt oder Bindestrich "-" getrennt der Inhalt der Mail.
Die Längenbegrenzung der Nachtricht ist durch APRS vorgegeben und beträgt etwa 67 Zeichen insgesamt, also incl. Ziel-Call.
Bestimmte Sonderzeichen machen Probleme, am besten verwendet man keine Umlaute, geschweiften Klammern etc., was auf einem Handfunkgerät sowieso schwer möglich ist, aber auf dem PC zur Verfügung steht.

Hier ein Beispiel anhand UIView32:

To:       DB0LJ-1
Port:    (hier den entsprechenden Port eingeben oder ein I (=Internet), wenn man ueber TCP/IP arbeitet !)
Text:    DL5DI Dies ist ein Test ueber APRS

oder mit Angabe des Ziel-BBS

Text:    dl5di@db0lj Dies ist ein Test ueber APRS

Der Funkrufserver quittiert den Versand des Funkrufs oder meldet wenn keine Pager-Adresse gefunden wurde.
Die Antwort kommt natürlich nur zurück, wenn man noch im Pfad-Bereich des APRS-Servers DB0LJ liegt (der nicht mit TRACE7-7/WIDE7-7 sendet). Der Pfad von DB0LJ entspricht bei APRS nicht dem auf dem Hinweg verwendeten Pfad.

Die Quittung hat die Form:

    DL5DI  82590.3 OK! (DL5DI.43)

oder falls man eine unbekannte Pager-Adresse erwischt:

    No User DO1XYZ

Die Zahl hinter dem Rufzeichen ist die gefundene Pager-Adresse. Einige Benutzer besitzen mehrere Pager, die Adressen werden dann über "SSIDs" am Call erreicht.
Die Angabe in Klammern bei der positiven Quittung entspricht der Message-ID, die sich aus dem Absenderrufzeichen und der vom Absender mitgeschickten "Seriennummer" der Nachricht zusammensetzt. Ohne diese sich laufend ändernde Nummer würde das Paket nicht angezeigt wenn man mehrere Nachrichten an die gleiche Adresse verschickt, da die Antworten dann gleich wären und von der eigenen Software als Dubletten erkannt würden.
Die Antworten werden vom Server 2 mal versandt, es wird nicht auf ein ACK gewartet.

Es gibt die Möglichkeit als Gedächtnisstütze unterwegs eine kurze Hilfe abzurufen.

Beispiel anhand UIView32:

To:       DB0LJ-1
Port:    (hier den entsprechenden Port eingeben oder ein I (=Internet), wenn man ueber TCP/IP arbeitet !)
Text:    HELP

Hinweis: Die gleiche Funktionalität bietet der APRS-Message-Server unter der Adresse DB0LJ-8 für den Versand von Kurznachrichten in die BBS.
 

Funkruf per Web
Den Webzugang erreicht man ueber einen Link auf unseren Webseiten sowohl im Amprnet (http://db0lj.ampr.org bzw. ohne DNS oder Hosteintrag http://44.130.42.3), als auch im Internet (http://www.db0lj.de).
Der Zugang verlangt ein Passwort.
Um dieses Passwort einzurichten muss man vorher den ax25-Zugang db0lj-1 des Servers connecten, dies erzeugt automatisch einen Usereintrag in der Datenbank.
Anschliessend muss mit dem Befehl NAME der Name eingegeben werden, bitte die Schreibweise merken, dies ist das Initialpasswort und case-sensitiv !
Wer einen im Netz bekannten Pager besitzt und so bereits in der Datenbank steht, muss lediglich seinen Namen setzen, ohne funktioniert es nicht !
Dieses Passwort sollte dann geändert werden.
Dies kann per Befehl PASS in der Serversoftware oder sicherer per Email erfolgen.
ACHTUNG: Es kann bis zu 30 Minuten nach Eingabe des Namens oder des PASS- Befehls dauern, bis die Daten dem Passwort-Programm des Email-Servers zur Verfuegung stehen, erst danach kann es per Email geaendert werden !

Das funktioniert genau wie hier bei DB0LJ auch fuer das DX-Cluster, die DPBox (MD2/MD5 und Baycom, nicht DieBox), Convers/WConvers und APOP.
 

Kurzbeschreibung:

Man schicke eine EMail an die Adresse
passwort@db0lj.ampr.org
und setze in die Titelzeile
funkruf:neues_passwort:altes_passwort
Für nicht-deutschsprachige Benutzer geht auch die Adresse
password@db0lj.ampr.org
und die Titelzeile
pager:new_password:old_password
Das alte Passwort ist vor der ersten Änderung der Name in genau der vorher eingegebenen Schreibweise.


!!! DER USERNAME IM ABSENDER DER MAIL MUSS EIN GÜLTIGES RUFZEICHEN SEIN !!!

(Beispiele für gültige Absenderadressen: dl5di@darc.de / dl5di@gmx.de, nicht gültig:  hugo@domain.org)

Man bekommt eine Email als Bestaetigung oder eine Fehlermeldung und wenn es geklappt hat auch eine Nachricht per Funkruf (sofern man einen Funkrufempfaenger in der Datenbank eingetragen hat).
Das Passwort gilt auch fuer den Telnet-Zugang der Server, der Port ist 41115.
 

Wenn es Probleme gibt, bitte Info an mich.

Eine komplette Beschreibung der moeglichen Passwort-Befehle bei DB0LJ gibt es in der Box DB0LJ-8 mit dem Befehl PASSHELP oder als Antwort auf eine Email an die o.a. Adresse des Passwort-Servers mit dem Titel HELP.

73 de Hans-Jürgen, DL5DI